Redaktion (RD): Herr Fürderer, welches sind die aktuellen Schwerpunkte in den Projekten der FinGOAL! GmbH?

Kai Fürderer (KF): Wir entwickeln seit über einem Jahr digitale Beratungsprozesse für die Privatkunden- und Gewerbekunden-Beratung in Banken und Sparkassen. Wir tun dies mit dem Fokus auf das gemeinsame Gespräch zwischen Berater und Kunde (egal ob als Videoberatung oder als persönliches Gespräch vor Ort).

RD : Und was hat es in dem Zusammenhang mit „FinGOAL! to go“ auf sich?

KF : Unsere „to go-Variante“ ist die logische Weiterentwicklung der Beratersoftware, in dem wir dem Endkunden eine vom Funktionsumfang geringfügig reduzierte Variante an die Hand geben, damit er seine Finanzanalyse nach dem aktuellen DIN-Standard selbständig durchführen kann. Vor dem Hintergrund entwickeln wir im zweiten Quartal 2018 „FinGOAL! to go“ als reine Endkundenapplikation im responsive Design für die Homepage von Finanzdienstleistern. Dieser Online-Prozess ermittelt in kürzester Zeit den konkreten Bedarf der Privatkunden und ermöglicht die Online-Übermittlung dieser Daten z.B. für eine Terminvereinbarung.

RD : Nutzen Privatkunden solche Angebote überhaupt?

KF : Das ist sicherlich zu Beginn keine Massenbewegung. Aber für Banken, die bspw. FinGOAL! schon nutzen, ist der Aufwand überschaubar und die möglichen Chancen riesig. Da das Angebot an solchen Apps stetig zunimmt, ist es nach unserer Einschätzung keine Option, den Trend zu ignorieren bzw. sich diesem gegenüber zu versperren.

RD : An welche Chancen denken Sie konkret?

KF : Neben der besseren Wahrnehmung zu den Themen „Qualität“ und „Modernität“ können über den Selbstberatungsprozess direkt Termine vereinbart werden. Darüber hinaus kann man Kunden den Link auch vor einem vereinbarten Termin zur Verfügung stellen, da wir in dem Fall Arbeitsteilung der besonderen Art anbieten können, wenn der Kunde vor dem Termin bereits selbst seine Daten aktualisiert.

RD : Gibt es schon vergleichbare Angebote?

KF : Es gibt aktuell meines Wissens kein Selbstanalysetool für Endkunden, welches dem Nutzer innerhalb von 5 Minuten ein Ergebnis präsentiert. Und das Ganze so modern im responsive Design umgesetzt, dass sich die Handhabung im Vergleich zu einer klassischen App nicht mehr unterscheidet. Bei uns bekommt der Kunde eine ganzheitliche Finanzanalyse ohne, dass er etwas downloaden oder sich registrieren muss.

RD : In vielen anderen Instituten sind die Tools für Berater nicht vergleichbar mit denen, die der Kunde im Internet nutzen kann. Wieso gehen Sie hier einen anderen Weg?

KF : Wir haben bereits in der Vergangenheit unsere Beratungsdrehbücher, die inhaltlich die Grundlage von FinGOAL! sind, immer aus Sicht des Endkunden geschrieben. Somit hatten wir von Beginn an die Konsumentensicht und haben alle Ideen daraufhin überprüft, ob sie dem Kundenurteil standhalten.
Vor dem Hintergrund waren wir bereits vor Jahren davon überzeugt, dass bspw. unser Herzstück – der dynamische Haushaltsplan – gerade für die Kunden ein enormer Mehrwert ist, wenn es darum geht, Lücken im finanziellen Fundament besser nachvollziehen zu können.

RD : Wann und wo können wir uns einen ersten Eindruck verschaffen?

KF : Im zweiten Quartal 2018 werden wir den White-Label-Prozess auf der Webseite www.FinGOAL-togo.de jedem Interessierten zur Verfügung stellen. Diese Version kann als Standardversion von jeder Bank (im eigenen Design) lizenziert und genutzt werden. Selbstverständlich sind auf Basis dessen auch individuelle Anpassungen möglich.

RD : Vielen Dank für das informative Gespräch!

 

Über die FinGOAL! GmbH:
Die FinGOAL! GmbH sorgt für digitale Beratungserlebnisse im Abgleich mit dem DIN-Standard. Die Applikation der FinGOAL! ist für alle Finanzdienstleister interessant, die bei ihrer Beratung Wert auf Effizienz, Standardisierung (orientiert am DIN-Regelwerk), Ganzheitlichkeit und Multikanal bzw. Omnikanal legen.

Homepage: http://www.fingoal.de/
Die FinGOAL! GmbH ist ein Unternehmen der QIDF-Gruppe: www.QIDF-Gruppe.de

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Fotoquelle: QIDF Unternehmensgruppe